Gefahr bei NFC und RFID Technologie – so schützen Sie Ihre sensiblen Daten

NFC Daten Schutzhuelle (Bildquelle: amazon)Die RFID (Radio-Frequency Identifikation)  und NFC (Near Field Communication)Technologie sind sicherlich eine bequeme Möglichkeit, wenn es darum geht auf kurze Distanzen Daten zu übertragen. Sie werden allerdings auch dazu eingesetzt, bargeldlos Geschäfte abwickeln zu können. So finden sich RFID oder NFC Chips nicht nur in Sicherheitskarten, die als Schlüssel Zugang zu bestimmten Bereichen gewähren, sondern auch in Bankkarten, Kreditkarten, Versicherungskarten der Krankenversicherungen oder auf dem neuen Reisepass und dem neuen Personalausweis.

 

Und genau um die letzt genannten Karten oder Ausweispapiere geht es. Diese lassen sich mit speziellen Programmen gewollt  auslesen. Doch wie bei allem, gibt es nicht nur legale Möglichkeiten die Daten auszulesen. In der Regel soll die NFC Technologie nur auf einen geringen Abstand hin in der Lage sein, die Daten zu übermitteln. Allerdings hat man festgestellt, dass je nach Lesegerät die Daten auch über größere Entfernungen übertragen werden können. Hier liegt das Risiko, vor dem es sich zu schützen gilt.

Einfache Apps reichen um die Daten einer Kreditkarte auslesen zu können

Im Internet existieren beispielsweise Apps die es ermöglichen mit einem NFC fähigen Endgerät die Karten zu scannen und die Daten auszulesen. Der kleine Chip, der in den Karten und Ausweisen verbaut beziehungsweise aufgedruckt wurde, kann nicht prüfen, ob das Auslesen der Daten gewollt oder ungewollt vollzogen wird. Man setzt allerdings nicht nur die NFC Technologie ein um Daten zu speichern und auslesen lassen zu können.

RFID Technologie ist ebenfalls angreifbar

Auch die RFID Technologie ist in der Lage hochsensible Daten zu speichern und über Lesegeräte auslesen zu lassen. Hier gilt die gleiche Problematik wie bei der NFC Technologie. Behörden könten beisielsweise diese Daten abrufen und nutzen, ohne das der Besitzer einer solchen Karte und der darauf enthaltenen Karte etwas davon mitbekommt. Nun ist es eine Möglichkeit um sich vor dem missbräuchlichem Auslesen dieser Daten, einfach auf die Nutzung solcher Technologien zu verzichten.

Vormarsch der Technologie macht den Wunsch nach derer Nutzung groß

Da allerdings diese Technologien stetig weiter auf dem Vormarsch sind, hat man sich weitere Gedanken darum gemacht wie man diese Nutzen kann und dennoch seine sensiblen Daten vor dem unerwünschten Zugriff schützen kann. Eine weiter Möglichkeit ist allerdings, die Chips gegen unerwünschtes Auslesen der Daten abzuschirmen und auf diese Weise die Privatspähre zu schützen. Die kann beispielsweise mit einer Cryptalloy RFID Shielding Folie geschehen, die sowohl RFID als auch NFC Chips vor unerwünschtem Auslesen schützt. Diese Folien werden zu verschiedenen Endprodukten verarbeitet.

Restrisiko bleibt bestehen

So finden sich am Markt beispielsweise spezielle Hüllen für Kreditkarten oder Krankenversicherungskarten. In diese werden die Karten einfach eingesteckt und schon kann während dem normalen Transport niemand ungewünscht auf die gespeicherten Daten zugreifen. Auch für die neuen Personalausweise oder Reisepässe werden solche Lösungen angeboten. Es werden Insgesamt viele verschiedene Lösungen angeboten, die in der Lage sind die Daten zu schützen. Allerdings besteht immer noch ein Restrisiko. Und zwar genau dann, wenn man die Chips und Karten aus den Hüllen entnimmt um sie in Einsatz zu bringen. In diesem Moment wäre es Betrügern dennoch möglich auf die Daten zuzugreifen. Doch auch hier wird sich im Laufe der Zeit sicherlich noch eine passable Lösung finden lassen. 

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