Englische Presse schlägt Alarm – Falsche Witwe bedroht den Süden

Nach Berichten der Britischen Zeitung „Daily Star“ ist der Süden Großbritanniens von Millionen von Spinnen dieser durchaus nicht ungefährlichen Gattung befallen. Die nahe Verwandte der Schwarzen Witwe scheint sich auf der Insel, aufgrund des Klimas, offensichtlich immer heimischer zu fühlen. Englische Forscher bestätigen, dass in einigen Landesteilen der Insel diese Spinne extrem häufig vorkommt.

Es wird vermutet, dass die Falsche Witwe über den Seeweg auf die Insel „Importiert“ wurde.

Name ist berüchtigt

Die Falsche Witwe ist eine enge Verwandte der Schwarzen Witwe, die jedoch größer und noch giftiger ist. Ihren Namen verdanken die Spinnen einem berüchtigten Ritual nach der Paarung. Hat das kleiner Männchen den Liebesakt vollzogen, wird es lebensgefährlich für ihn. Oft verspürt das Weibchen dann die Lust, das Männchen zu verspeisen und macht sich selbst zur Witwe. Der Körper der Falschen Witwe wird nur bis zu einem Zentimeter groß und, im Gegensatz zu ihrer Verwandten, sind sie eher dunkelbraun bis schwarz.

Forscher warnen vor Panikmache

Die Falsche Witwe gilt nicht als angriffslustig und die Wirkung des Giftes bei einem Biss ist weiter umstritten. Tödliche Verläufe eines Bisses sollen nur in extremen Ausnahmefällen vorkommen. Meist soll die Wirkung eines Bisses dem eines Wespenstiches ähnlich sein. Es gilt also, diese, ziemlich kleine, aber doch nicht ungefährliche Spinnenart, zu meiden. Sollte man trotz allem von der Falschen Witwe gebissen werden, ist es in jedem Fall zwingend erforderlich, schnellstens einen Arzt zu konsultieren.   

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