Droht Deutschland ein erneuter Gammelfleisch-Skandal?

GammelfleischZwei (mittlerweile ehemalige) Mitarbeiter einer Wurst verarbeitenden Fabrik im niedersächsischen Bad Bentheim erheben schwere Vorwürfe gegen ihren ehemaligen Arbeitgeber. Es sollen tonnenweise verdorbenes Fleisch billig aufgekauft und dann in der Wurst-Herstellung weiter verarbeitet worden sein. Den Aussagen der Arbeiter zufolge soll das Fleisch bereits grün und übel riechend gewesen sein.

 

Arbeiter wurden gekündigt

In den Ermittlungen des ARD-Morgenmagazins meinte ein Mitarbeiter: „Es wird auch Fleisch geliefert, das schon grün ist. Wir Arbeiter weisen zwar darauf hin, dass das Fleisch schlecht ist, aber dann wird uns gesagt, dass wir es doch verarbeiten sollen, und wir werfen es in die Maschinen.“ Weiter wurde durch den Bericht mitgeteilt, dass zwei ehemalige Mitarbeiter mit ihren Handys heimlich Video-Aufnahmen machten. Als sie ihren Arbeitgeber zur Rede stellen wollten, wurden sie bedroht und ihnen wurde gekündigt.

Geschäftsführung schweigt

Der Betrieb wurde bereits zwei mal untersucht. Hierbei wurde festgestellt, dass das eine erhöhte Belastung an Fäkalkeimen aufweise. Weiter deuten Fettabbauprodukte in dem Fleisch darauf hin, dass es sich um verdorbene Ware handle. Die Geschäftsführung wollte sich, mit Hinweis auf die laufenden Ermittlungen nicht zur Sache äußern. Ein vollständiger Bericht über den eventuell neuen Gammelfleisch-Skandal wird am heutigen am im Nachrichtenmagazin „plusminus“ gezeigt.   

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