Die rührende Geschichte der kleinen, autistischen Kate

KateDie kleine Kate ist drei Jahre und leidet an Autismus. Auf einem Flug nach Philadelphia, den sie mit ihrer Mutter machte, traf sie einen „Freund“ der sich nicht distanzierte, als sie ihn "Daddy" nannte. Viele Menschen wenden sich ab, wenn sie auf Menschen treffen, die eine Krankheit haben wie Kate. Der Freund war da ganz anders. In ihrem Blog veröffentlichte Kate`s Mutter nun einen Dankesbrief an den Mann in dem noblen Anzug mit dem Aktenkoffer. 

 

„Lieber „Daddy“, 

ich kenne Ihren Namen nicht, aber Kate nannte Sie den ganzen Flug über „Daddy“ und Sie haben sie nicht korrigiert. Sie haben nicht einmal gezuckt oder waren verwirrt.

Ich setzte mich ans Fenster und Kate in den mittleren Sitz wohl wissend dass während des Fluges jemand Fremdes neben ihr Sitzen würde. Ich habe sie nicht am Fenster sitzen lassen, weil sie sicher sonst den ganzen Flug über das Fensterverdeck hoch und runter schieben würde. Dann sah ich, wie die Spieler des Temple Basketball-Teams den Gang hinunter kamen und fragte mich, ob sich einer dieser „Riesen“ neben Kate setzen würde. Sie gingen jedoch in den hinteren Teil des Fliegers. Dann kamen viele ältere Damen und ich hoffte, dass eine von ihnen sich neben Kate setzen würden, aber auch die gingen vorbei. Einen Moment dachte ich, dass der Platz neben Kate doch frei bleibt. So kann ich mir die Erklärungen und Entschuldigungen über Kate aufgrund ihres Autismus vielleicht ersparen. Dann kamen Sie mit Ihrem Anzug und Ihrer Aktentasche und setzten sich neben Kate. Sie holten Dokumente heraus um sie zu studieren und ich sah in Gedanken schon, wie Kate Wasser über Ihre wichtigen Millionen-Dollar-Verträge schütten würde. Kate begann sich an Ihrem Arm zu reiben. Offensichtlich fand sie den Stoff Ihres Anzuges sehr angenehm. Sie lächelte Sie an und sagte: „Hallo, Daddy. Das ist meine Mutter.“

Sie hätte sich weg drehen oder sie einfach ignorieren können. Sie mir auch mit diesem bestimmten „Lächeln“ zeigen können, dass ich mein Kind doch bitte kontrollieren soll. Nichts von all dem taten Sie. Im Gegenteil. Sie fragten sie über Ihre Schildkröten aus. Sie konnte die Fragen zwar nie richtig beantworten, aber den Blickkontakt zu Ihnen konnte sie einfach nicht lassen. Ich habe Ihnen einige Male angeboten, Kate abzulenken, damit Sie Ihre Unterlagen studieren können, aber sie haben dies verneint.“

 

Die Mutter schreibt zum Ende des Briefes noch folgendes:

 

„Also, danke. Danke, dass Sie mir diese ewigen schrecklichen entschuldigenden Sätze, die ich so oft in der Öffentlichkeit sagen muss, erspart haben. Danke, dass Sie sich mit Kate so unterhalten haben. Danke, dass Sie Ihre Unterlagen bei Seite gelegt und sich mit Kate überhaupt beschäftigt haben. Danke!

 

Auch wir sagen DANKE zu den Menschen, die solche Situationen einfach so nehmen, wie sie sind. Es scheint nahezu überflüssig zu erwähnen, dass der Dankesbrief von Kate`s Mutter in drei Tagen über 65.000 Likes bekommen hat.

 

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