Projekt Wirtschaftlichkeit 2014 – TU München stattet Gewerbefahrzeuge mit Smartphones aus

Elektro Taxi

Ziel des Projektes ist es zu prüfen, ob eine Umrüstung von Gewerbe-Fahrzeugen wie Taxis und Handwerks-Fahrzeuge auf Elektroantrieb für die Unternehmen wirtschaftlich sinnvoll ist. Dieser Test kann für die privaten PKW-Nutzer durchaus zu einer Entscheidungshilfe für die Anschaffung eines elektrisch angetrieben Fahrzeuges werden. 

Dafür startet die Technische Universität München Anfang 2014 einen Testlauf mit 130 gewerblichen Fahrzeugen.

Unternehmen zögern

Nahezu alle Unternehmen und noch der Großteil der privaten Nutzer zögern noch bei dem Gedanken, ihre Fahrzeuge auf Elektroantrieb umzurüsten. Zu viele Faktoren sind bei einer eventuellen Umrüstung noch in der Schwebe. Wenn der Tank leer ist, fährt man eben mal schnell an die Tankstelle und das Problem ist gelöst. Tankstellen für Elektrofahrzeuge sind jedoch noch Mangelware und hier soll das Projekt der TU München jetzt Abhilfe schaffen.

Smartphones sollen helfen

Die Universität stattet die 130 Gewerbefahrzeuge mit Smartphones aus. Eine speziell entwickelte Software wird das Bewegungsprofil der Fahrzeuge messen und verarbeitet die erfassten Werte. Dem Fahrer wird laufend angezeigt, wie hoch der Energieverbrauch eines Elektroautos in der gleichen Situation wäre und wie hoch die Reichweite des „virtuellen“ Fahrzeuges noch ist. So wird dem Fahrer schnell klar, ob die Anschaffung eines Elektrofahrzeuges für ihn wirtschaftlich und ökologisch sinnvoll ist.

Infrastruktur soll angepasst werden

Das Projekt soll weiter zeigen, wo zusätzliche Ladesäulen für die Elektrofahrzeuge sinnvoll wären. Hier kann dann eine entsprechende Anpassung erfolgen. Diplomingenieur Benedikt Jäger von der TU ist davon überzeugt, dass es für so manches Unternehmen durchaus sinnvoll ist, über eine Umstellung des Fuhrparks nachzudenken. Wenn dann die Standorte für die Ladesäulen entsprechend angepasst worden sind, werden mit Sicherheit viele Privatnutzer noch einmal über eine Umstellung auf Elektrofahrzeuge nachdenken.

 

Bildquelle: motor-traffic.de

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