Der Norden bringt sich in Sicherheit - Sturmtief „Xaver“ ist auf dem Vormarsch

xaverDie Schulen in den betroffenen Kreisen in Nordfriesland und Schleswig-Flensburg haben zum Schutz der Kinder am heutigen Donnerstag und morgigen Freitag geschlossen. Auch die Universität in Flensburg hat sich entschlossen, keine Vorlesungen zu geben. Der Nachfolger des Sturmtiefs „Christian“ soll zwar nicht ganz so heftig ausfallen, jedoch wird  er deutlich mehr Gefahr mit sich bringen.

 

Druckunterschiede sehr hoch

Die Diplom-Meteorologin Claudia Kahl teilte mit, dass gegenüber dem Tief „Xaver“ ein kräftiges Hoch westlich der Biskaya liegt. Da die Druckunterschiede der beiden Fronten so hoch sind, will die Natur dieses ausgleichen. Es werden extreme Orkanböen für Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen und Dänemark erwartet, die mit voller Wucht an den Küsten aufschlagen werden. Es werden orkanartike Böen mit 200 km/h an den Küsten und noch 160 km/h im Landesinneren zu erwarten sein.

Xaver 2„Xaver“ gefährlicher

Das Sturmtief „Xaver“ ist potenziell als gefährlicher als sein Vorgänger einzustufen. Es ist zu erwarten, dass das Sturmtief, nicht wie bei „Christian“ vor nur wenigen Wochen, über ein paar Stunden über den Norden hinwegfegt, sondern höchstwahrscheinlich über 1,5 Tage. Hinzu kommt, dass ab Donnerstag Abend der Regen in Schnee übergehen wird. An den Küsten werden gleich mehrere Sturmfluten erwartet. Die Bewohner der Halligen wurden bereits mit Lebensmittelvorräten versorgt. Dort gilt es als sicher, dass dort Land unter sein wird. Für den frühen Nachmittag werden Wasserstände von über zweieinhalb Metern über dem normalen Hochwasser erwartet. Technisches Hilfswerk, Feuerwehren und die Rettungsdienste sind in höchster Alarmbereitschaft. Der Norden hat sich jedoch auf „Xaver“ vorbereitet. Hoffen wir, dass er nicht zu große Schäden anrichtet und die Menschen ohne Schaden davon kommen.  

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